Frühförderung

Hörgeschädigte Kinder und ihre Eltern erhalten ein dezentrales Förderangebot im häuslichen Umfeld.

Betreut werden Kinder ab dem Zeitpunkt der Erfassung (auch Säuglinge) bis längstens zum 7. Lebensjahr.


Neben der Beratung und Begleitung der Eltern und Kinder während der Hausbesuche (in der Regel im 14-tg. Rhythmus), werden ebenso die Krippen und Kindergärten, welche die hörgeschädigten Kinder besuchen unterstützt. Hospitationen durch unser Fachpersonal, gemeinsame halbjährliche Förderplangespräche zur Entwicklung und zu Entwicklungsmöglichkeiten und hörgeschädigtenspezifische Schulungen vor Ort oder über Fortbildungsveranstaltungen im LBZH ergänzen dieses Angebot.  

Auch für Eltern gibt es zahlreiche Fortbildungs- und Beratungsmöglichkeiten im LBZH.

Dazu zählen:

  • Seminare zu hörgeschädigtenspezifischen Themen (2 mal jährlich)
  • Seminare zur psychosozialen Entwicklung von Kindern
  • Vorträge durch externe Referenten
  • Beratungsnachmittag (4 mal jährlich)
    ein interdisziplinäres Team steht zu allen Fragen der Entwicklung ihrer Kinder zur Verfügung

 

In der Frühförderung werden Förderschullehrer für Hör- und Sprachgeschädigte eingesetzt.
Es werden individuell auf das Kind abgestimmte Inhalte geboten, die ihm helfen sollen eine annähernd altersgemäße Kommunikationskompetenz in Lautsprache und/oder Gebärden zu erlangen.

 

Ein besonderes Augenmerk liegt bei allen Themen darauf, das System Familie nach der Diagnose „Hörschädigung“ zu stärken und die Bildung von Gruppen Gleichbetroffener zu unterstützen.